Sinn

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wozu sind wir hier? Die zentralen, wichtigsten Fragen im Leben. Keiner kennt die Antwort, weder Eltern, noch Theologen, noch Gurus. Wir können uns ihr nur offenen Geistes nähern. Viele Menschen haben ein Problem, über solche Themen (oder auch den Tod) zu reden oder leben gedankenlos in den Tag. Doch das Suchen lohnt sich. Es kann zu neuen Einsichten, mehr Balance, Freude, Sinn, Leichtigkeit und Optimismus führen.

Religion

Ich wurde römisch-katholisch erzogen und glaube an eine höhere Intelligenz -- egal, wie man sie nennt. Dementsprechend versuche ich, die christlichen Werte zu leben, also Freude am Leben, Liebe der Mitmenschen, Schutz der Natur (Schöpfung), Vergebung und so weiter.

Bei alledem respektiere ich andere Religionen in der festen Überzeugung, dass letztendlich Alle an dieselbe höhere Intelligenz glauben. Ich bin tolerant zu anderen Menschen und deren Lebensstilen, kann aber auch strikt sein, wenn es um einige grundlegende Prinzipien geht: Achtung der Menschenwürde, Gerechtigkeit, gesunder Lebensstil.

Spiritualität

In den vergangenen Jahren habe ich mich zunehmend anderen spirituellen Themen geöffnet, beispielsweise: Nahtod- und Nachtoderfahrungen, Karma und Wiedergeburt, kosmische Energie oder unerklärliche Phänomene. Sie haben mich nicht vom Glauben an Überirdisches abgebracht, sondern ihn gestärkt.

Die meisten Kirchgänger wissen nicht einmal, dass die Christen der frühen Jahrhunderte (bis zum ersten Konzil) an die Wiedergeburt glaubten. Vieles wurde von Päpsten willkürlich als Glaubens-Dogma festgesetzt, zum Beispiel:

  • das Zölibat (durch die Kirche im Mittelalter eingeführt)
  • die Beichte (durch die Kirche im Mittelalter eingeführt)
  • die Sakramente (nach Auskunft einer Nonne gab es früher mal über einhundert davon, jetzt noch sieben)
  • die Evangelien (von über einem Dutzend blieben nur vier)
  • die Jungfräulichkeit Marias (ein Übersetzungsfehler?)
  • die Jesusfigur als Gottes Sohn (wahrscheinlich haben seine frühen Anhänger ihn voller Verehrung als gottgleich bezeichnet)

Darf man sich nach diesen Überlegungen noch als Christ bezeichnen? Ich denke schon, denn am Ende kommt es darauf an, wie man sein Leben gestaltet. Eine Gemeinschaft und gemeinsame Riten wie in der Kirche sind schön und wichtig und sollten durchaus als spirituelle Räume und Gegenpol zu Materialismus und Konsumismus erhalten bleiben. Nicht, um Weltvergessenheit zu propagieren, sondern um sinnstiftend und verbindend zu wirken.

Nach meiner festen (aktuellen) Überzeugung (gerne lerne ich weiter) beginnt der Himmel nicht erst nach dem Tode, sondern er ist jetzt hier, um uns herum. Manche nennen es Schwingungen, Wellen, feinstoffliche Energie, andere Dimension. Und mit im Himmel sind alle Ahnen, die uns umgeben und als "Läufer" nur darauf warten, helfend einzugreifen, wenn man sich denn führen lässt. Aber dazu muss man zunächst einmal sein mitleidsvolles Lächeln einstellen, das Loslassen erlernen und sich öffnen. Der Mensch denkt und Gott lenkt. Dann bekommt Manches, was früher als Zufall erschien, plötzlich eine neue Bedeutung.

Reisen

Reisen bildet. Und: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.

Einige Flecken der Erde konnte ich schon bereisen, so zum Beispiel:

  • Osteuropa
  • Russland
  • Burundi in Afrika
  • Frankreich, Großbritannien, Irland
  • Südost-Europa und Türkei (per InterRail)
  • Südwest-Europa und Marokko (per InterRail)
  • Ecuador und Peru
  • Südkorea
  • Brasilien
  • U.S.A.
  • Vietnam, Kambodscha, Thailand

Sport und Musik

Den nötigen Ausgleich zur Arbeit am Rechner bietet unter Anderem der Sport. Meist kombiniere ich aus Zeitgründen den Weg zur Arbeit mit Fahrradfahren. Ich singe seit meiner Kindheit und liebe es. Auch Volkslieder :-) Erste Erfahrungen habe ich in Schul- und Gospelchören gesammelt. Später sang ich für einige Jahre in einer Liveband.